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Laatzen Namibias Botschafter im Alten Rathaus zu Gast

Nach Laatzen kommt Seine Exzellenz regelmäßig. „In einem Dorf mit 40.000 Einwohnern fühle ich mich Zuhause“, sagte der Botschafter Namibias in Deutschland, Neville Gertze, am Mittwoch bei seinem Besuch im Alten Rathaus in Laatzen.

Der Botschafter von Namibia, Seine Exzellenz Neville Gertze (links), trägt sich im Beisein von Laatzens stellvertretendem Bürgermeister Ernesto Nebot ins Goldene Buch der Stadt Laatzen ein.

Quelle: Stephanie Zerm




Laatzen. Einmal im Jahr übergibt der Laatzener Honorarkonsul Burchard Führer seinen Jahresbericht an Namibias Botschafter. Dieses Jahr hat er das Schriftstück, das rund 120 Termine aufführt, bei denen er den afrikanischen Staat vertreten hat, in Laatzen überreicht. Bei dem feierlichen Anlass hat sich Namibias Botschafter in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. „Der Eintrag soll ein Symbol der Vertiefung der Freundschaft zwischen Laatzenern und Namibiern seien“, sagte Seine Exzellenz Neville Gertze. Es sei wichtig, den Kontakt zwischen den Menschen zu fördern. Da Bürgermeister Thomas Prinz nach seinem Unfall noch das Bett hüten muss, begrüßte im Namen der Stadt Laatzen der stellvertretende Bürgermeister Ernesto Nebot den hohen Besuch.

„Deutsche und Namibier haben eine ganz besondere Beziehung“, sagte Honorarkonsul Führer. Es sei ein spezielles Erlebnis, am anderen Ende der Welt deutsche Kultur vorzufinden. Mit rund 2,5 Millionen Einwohnern sei Namibia sehr dünn besiedelt. Dennoch sei in dem Land, das rund 20 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts mit dem Bergbau erwirtschaftet, der Wille zum Vorwärtskommen vorherrschend. Wie in Deutschland sind in Namibia der Tourismus und die Landwirtschaft wichtige Einkommensquellen. Doch es gibt Unterschiede. Einen davon hob Führer hervor: „Bei uns gilt Regen als schlechtes Wetter, in Namibia bedeutet Regen gutes Wetter.“

Stephanie Zerm

Neue Osnabrücker Zeitung
Veröffentlicht am: 04.04.2014

Für Partnerschaft auf Augenhöhe

Namibische Diplomatin zu Besuch im Westerkappelner Rathaus

von Frank Klausmeyer

Westerkappeln. Zwar ist Khorixas in Namibia noch nicht offiziell Partnerkommune von Westerkappeln. Eines stellte Helena Eiseb aber von vornherein klar: Die Beziehung zwischen den beiden Gemeinden soll sich auf Augenhöhe bewegen. Das betonte die 1. Botschaftssekretärin des südafrikanischen Landes bei einem Treffen mit Bürgermeister Ullrich Hockenbrink, Hauptamtsleiterin Carola Dopp und Pfarrer Olaf Maeder im Westerkappelner Rathaus.

„Wichtig ist, den Leuten zu vermitteln, dass es keine einseitige Verbindung ist. Also nur Geldspenden und das war es damit. Genau das wollen wir nicht“, sagte Pfarrer Reinhold Hemker, der die Diplomatin begleitet.

Die Partnerschaft müsse auf Gegenseitigkeit beruhen und auf eine Zukunft hinarbeiten, in der Namibier und Deutsche freundschaftliche Beziehungen auf mehreren Ebenen pflegen, sagte Eiseb. Beide Seiten müssten sich für die Zusammenarbeit öffnen, um von dem Austausch von Ideen und Erfahrungen profitieren zu können. Denn Westerkappeln als Partnergemeinde einer Kommune in einem Entwicklungsland habe keinesfalls die Position eines Schutzherren oder Geldgebers inne, stellte Hemker klar.

Bereits jetzt gibt es eine Partnerschaft zwischen Khorixas und der Westfälischen-Wilhelm-Universität (WWU) in Münster, wo Hemker Lehrbeauftragter ist. Regelmäßig fliegen Studenten nach Namibia, um dort in der Gemeinde mitzuhelfen.

So gibt es etwa ein Gartenprojekt, an dem sich Namibier und Deutsche beteiligen. Ein Teil der Ernte aus der internationalen Zusammenarbeit im Garten wird auf dem Markt angeboten. Ein weiterer Teil geht an die lokale Suppenküche des Roten Kreuzes.

Ferner bereiten ältere Frauen aus der Gemeinde aus dem Obst und Gemüse Mahlzeiten für die Grundschule. Wichtig sei es, die Namibier auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen, betont Hemker. Read more...

"Von der Unmöglichkeit, über Afrika zu sprechen" 

170px-Koehlerhorst08032007Rede von Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler, anlässlich der Afrika-Tage des Bundesministerium für Bildung und Forschung, 18. März 2014 in Berlin

"Zum historischen Bewußtsein gehört die Erinnnerung an den Völkermord an den Hereros, der 1904, also genau vor 110 Jahren, durch den 'Vernichtungsbefehl' des preußischen Offiziers Lothar von Trotha begann." Weiterlesen...

"On the impossibility of speaking of Africa"

Speech by former President of the Federal Republic of Germany, Professor Horst Köhler, on the occasion of the Africa Days of the German Federal Ministry of Education and Research, 18 March 2013, Berlin

"Awareness of history means remembering the genocide against the Herero peoples. unleashed in 1904 - exactly 110 years ago - on the orders of the Prussian officer Lothar von Trotha."  Read more...

Namibia making progress in Renewable Energy Sources

28 October 2013

Namibia making progress in Renewable Energy Sources
The 8th Wind Energy and Development Dialogue took place in Berlin, Germany last week and was centred around how wind energy projects can aid employment and economic development in new markets without increasing project costs. Dr. Mekondjo Kaapanda Girnus, Commercial Councilor at the Republic of Namibia Embassy in Berlin, Germany says Namibia has made some progress and has put in place a regulatory policy framework to encourage investment in wind and other renewable energy sources. LISTEN TO MULEWA SHAPI INTERVIEW WITH DR. MEKONDJO KAAPANDA GIRNUS ON : Wind Energy part 1Wind Energy part 2

Important Announcement / Wichtige Mitteilung

Changes in the Payment Procedures of Visa and Passport Application Fees / Änderung bei der Zahlung von Visa- und Passanträgen

The Namibian Embassy hereby announces that with effect of 01 May 2013, payments for visa and passport application fees will only be accepted by electronic or direct deposits into the bank account of the Namibian Embassy
 
Receipts will be issued as soon as the amount appears on our bank account. (Bank account details see below).
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Die Botschaft gibt hiermit bekannt, dass mit Wirkung vom 1. Mai 2013 die Bezahlung von Gebühren für Visa- und Passanträge nur noch per Überweisung auf das Konto der Botschaft möglich ist.

Zahlungsbelege werden ausgestellt, sobald die Summe auf unserem Bankkonto eingeht.

Bank Account Details / Die Bankverbindung lautet:

Botschaft der Republik Namibia
Commerzbank Berlin
Bankleitzahl: 10040000
Konto-Nr.: 266070200
IBAN: DE 45 1004 0000 0266 0702 00
BIC: COBADEFFXXX

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